Sonntag, 15. April 2012

Deutschland hat mich wieder!

Liebe Familie, Freunde, Bekannte und sonstige Blogleser,

ich bin wieder in Deutschland. Schwer bepackt bin ich gestern Abend in München gelandet und gleich in die neue Heimat umgezogen. Da wollte ich ein kleines Lebenszeichen von mir geben. Es ist schon krass, was man innerhalb von 12h erleben kann: um 8 Uhr die letzte Messe in der Dormitio, ein Sektfrühstück zum Abschied, der große Abschied mit winkenden Komilitonen, eine gründliche Sicherheitskontrolle, ein Flug in die alte Heimat, auf dem auch die Bundesligaergebnisse durch das Cockpit bekannt gegeben wurden, ein ergreifendes Wiedersehen um Flughafen und schließlich ab 20 Uhr ein Umzug.

Ich bin noch völlig überwältigt von all den vielen Eindrücken und Gefühlen, sodass noch ich jetzt noch keine Reflexion o.ä. über das Studienjahr schreibe, sondern euch einfach ein paar Bilder zeige.

Hier bin ich in meinem neuen Zimmer in München



Die neue Uni, die LMU, habe ich heute auch schon angeguckt.



Und endlich das heiß ersehnte Schnitzel verzehrt. :)


 Liebe Blogleser,

morgen um 8 Uhr sitze ich wieder in der Vorlesung. So schnell kann es gehen. Jetzt heißt es erst mal: Stadt erkunden, Mitbewohner und Leute allgemein kennenlernen, sich an der neuen Uni zurecht finden und einfach einleben. Auf das alles bin ich sehr gespannt.

Danke, dass ihr so viel an mich denkt und mich in Mails, Briefen und im Gebet begleitet.

Eure

Nina


Diesmal nicht mit David Ben Gurion, sondern mit ? . Wer weiß es? Der- oder diejenige kriegt bei einem Besuch bei mir eine kleine Überraschung. :)

Freitag, 13. April 2012

Leaving on a jet plane

Liebe Blogfreunde,

dies ist mein letzter Post aus Jerusalem.

Morgen fliege ich


zwar nicht vom Dach des ÖH, sondern von Tel Aviv wieder nach Deutschland. Heute ist mein letzter Tag bzw. nun Abend in Jerusalem und im Beit Joseph. Ich ging heute in alle Stundengebete (ja, ich habe es sogar in die Laudes geschafft) und verabschiedete mich von der Altstadt. Ich zündete in der Grabeskirche Kerzen an und ging zur Klagemauer.

Wie ich mich im Moment fühle kann ich nicht richtig beschreiben. Es paart sich Abschiedsschmerz mit Vorfreude auf das Wiedersehen mit meinen Lieben und auf die kommende Zeit und die neue Stadt München.

Liebe Blogleser,

an dieser Stelle möchte ich mich für euer treues Lesen und Schreiben bedanken. Ihr habt mir geholfen, auf diese besondere Art meine Erlebnisse im Heiligen Land festzuhalten und auch zu verarbeiten.

Alles Liebe und Gottes Segen,

eure Nina


Mittwoch, 11. April 2012

Roadtrip Vol.2

Liebe Blogfreunde,

nach einem wunderbaren Osterfest mit einer himmlischen Osternacht und viel Auferstehungsfreude, habe ich nun wieder Zeit zum bloggen.

Hier zwei Impressionen von der Osternacht. Copyright Dormitio.



Unser Festessen


Liebe Blogleser,

vor und nach Ostern war ich wieder unterwegs. Davon will ich euch ein paar Bilder zeigen. Mein Besuch und ich waren in Tel Aviv am Strand,





im Hafen von Yafo





in Tiberias (in Galiläa)








Wir aßen am Hafen.



Ein Frozen Yoghurt darf niemals fehlen. :) Das werde ich in Deutschland richtig vermissen.


Wir fuhren im See Genezareth Bootle. :)

Hier ein Video

video

Hier Aufnahmen vom Boot aus






Weiter ging es nach Tabgha bzw. in eine Art Paradies. Dort wohnten wir auch während unserer beiden Galiläaexkursionen.

 

Die Andachtsstelle Dalmanutha, die mir auf den Exkursionen sehr ans Herz wuchs und an der ich viel Zeit verbrachte.


Dort wollte ich unbedingt noch einmal hin, um mich von diesem wundervollen Ort zu verabschieden. Unter dem Kreuz konnte ich Abschied nehmen von Galiläa und vom Studienjahr.


Alte Bekannte: Klippi

 


und meine Wenigkeit


Außerdem genossen wir die Aussicht vom Dach des ÖH,

 

 

 
eim Verkehrschaos in Ramalla


 
die Stadt selbst




einen Oreoshake bei Stars and Bucks (ja, richtig gelesen). Das ist eine Kaffeekette in Ramalla, Hebron und Bethlehem.



Gestern besichtigten wir den Tempelberg.

 


 Imposantes Bauwerk, kleine Nina :)


Liebe Blogfreunde,

 
heute Abend werde ich meinen Besuch verabschieden und mich so langsam ans Kofferpacken machen. Bei allem Abschiedsschmerz freue ich mich nun auch auf meine Heimat, meine Familie und meine Freunde.

Eure Nina


Samstag, 7. April 2012

Ostern in Jerusalem: Gründonnerstag und Karfreitag

Liebe Blogfreunde,

ich habe das große Glück, Ostern in Jerusalem feiern zu dürfen. Davon ich will ich euch in zwei Teilen berichten.
Heute erzähle ich euch von Gründonnerstag und Karfreitag. Ich kann die Gottesdienste, die Stimmung und alles, was ich so erlebt und gefühlt habe, (noch) gar nicht richtig in Worte fassen. Aber ich versuche es.
Der Donnerstagabend begann mit der Messe vom Letzten Abendmahl in unserer Dormitio. Dabei wurden u.a. einer Kommilitonin die Füße gewaschen. Dieser Gottesdienst war sehr bewegend. Danach gingen wir zu Fuß zum Ölberg bzw. zur Todesangstbasilika und zum Garten Gethsemani. Die Kirche war für die Andacht zur Todesstunde so voll, dass sich schon draußen eine Schlange bildete. Nach der Andacht setzten sich ein Kommilitone und ich in den Garten und lasen die entsprechenden Bibelstellen an Ort und Stelle. Das war unglaublich. Wir waren beide ziemlich sprachlos. Der Gründonnerstag hatte schon so bewegend angefangen, sodass ich an diesem Abend bereits unendlich dankbar war, Ostern in Jerusalem sein zu dürfen.
 


"Bleiber hier und wachet mit mir." Genau das durfte ich an Gründonnerstag tun.


Hier sieht man den Fackelzug, der nach Gallicantu, der Stelle des Hahenschreis, also des Verrats, zog.

Etwas übermüdet machten wir uns am Karfreitagmorgen um 6.15 Uhr auf den Weg zur Prozession. Wir suchten uns die früheste aus, damit wir nicht in das extreme Gedränge in der Via Dolorosa geraten und Platzangst kriegen.J


Hier ein paar Impressionen vom Kreuzweg auf der Via Dolorosa mit seinen Stationen. An jeder Station wurden die entsprechenden Schriftstellen gelesen und Fürbitten gebetet. Es war sehr bewegend. Dadurch, dass wenig los war, konnte man den weg intensiv miterleben und musste keine Angst haben.





Hier zwei Videos

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Ihren Abschluss fand die Prozession in der Erlöserkirche.



Für diese Prozession interessierte sich auch die Tagesschau:


Ganz am Anfang sind mein Besuch und ich zu sehen. Wahnsinn.

Gestern besuchte ich dann noch die Karfreitagsgottesdienste der Erlöserkirche und der Dormitio. Wie ihr merkt, bin ich immer noch etwas benommen von den vielen Eindrücken und tief bewegenden Gottesdiensten, die einen am Leiden unserer Herrn für uns besonders Anteil haben lassen.

Liebe Blogfreunde,

heute Nacht um 3.00 Uhr wird hier die Osternacht gefeiert. Darauf freue ich mich riesig und werde ich bald davon berichten.

Ich wünsche euch einen intensiven Karsamstag.

Eure

Nina